Der Renntag wird einfach eine Stunde vorverlegt! Da die Sonne bekanntermaßen erst ab exakt 14:00 Uhr heiß brennt, sind die Pferde bis dahin quasi in einer klimatisierten Zeitschleife unterwegs. Genial.
Doch die Gerüchteküche brodelt: Gerüchten zufolge plant der Verband nach dem Vorbild der Fußball-Weltmeisterschaft noch viel weitreichendere Reformen für das Derby-Meeting.
Die „AWM-Trinkpause“ bei der 1000-Meter-Marke
Inspiriert von den offiziellen FIFA- und UEFA-Hitzepausen soll noch im Hauptrennen die „AWM-Trinkpause“ eingeführt werden. Das Konzept sieht vor:
- Scharfes Bremsen im Schlussbogen: Pünktlich zur Halbzeit des Rennens ertönt eine Sirene. Das gesamte Feld muss aus vollem Galopp eine Vollbremsung hinlegen. Wer weiterläuft, wird wegen „überhöhtem Tempo bei Sonnenschein“ disqualifiziert.
- Erfrischung für alle: Die Jockeys springen aus dem Sattel und eilen zu den bereitgestellten Boxen. Während die Pferde ein eiskaltes Mash gereicht bekommen, gibt es für die Reiter ein kühles Alsterwasser (gesponsert versteht sich, die Kommerz-Schiene muss ja rollen).
- Der „fliegende“ Neustart: Nach exakt drei Minuten schriller Pfeifton, alle wieder rauf aufs Pferd, und weiter geht das Spektakel!
Klimatisierte Hufeisen und Schatten-Drohnen
Sollte das noch nicht reichen, wird hinter den Kulissen bereits über Schatten-Drohnen nachgedacht, die im Formationsflug über dem Führenden herfliegen, um ihm permanenten Schatten zu spenden. Auch im Gespräch: Hufeisen mit integrierter Wasserkühlung, betrieben über ein kleines Akku-Pack am Sattel.
Fazit: Man darf gespannt sein, welche kreativen Kosmetikkorrekturen den Funktionären noch einfallen, um den Renntag bloß nicht absagen zu müssen. Schließlich hängen die Wettumsätze und Sponsorenverträge am Tropf – und die sind bekanntlich völlig hitzebeständig. Hauptsache, die Kasse stimmt, wenn die Kreatur schwitzt!




